ÜBER UNS

Firmengeschichte ENIK

Emil Niklas beendete 1922 seine Ausbildung als Fahrradmechaniker bei der Fahrradfabrik Sieler und wurde dort später als Vorarbeiter, dann als Meister und schließlich als Betriebsleiter beschäftigt bis er zur Wehrmacht eingezogen wurde.

Die Fahrradfabrik Sieler wurde im November 1939 jedoch geschlossen und so fasste Emil Niklas nach seiner Kriegsgefangenschaft den Entschluss, in seiner bekannten Branche weiterzuarbeiten und eröffnete am 11. September 1945 die Fahrradreparaturwerkstatt. Er richtete eine 24m² große Werkstatt ein und stellte im Jahr 1946 zwei Auszubildende ein. Im Jahr 1948 folgte ein Dritter.

1949 begann die Werkstatt mit der Herstellung einfacher Rahmen. Er selbst baute einen eigenen Lackierofen, sowie auch Vorrichtungen zum Schweißen von Fahrradrahmen. Schnell stieg die Mitarbeiterzahl auf 34. Die hochwertige Qualität seiner Fahrräder zeigten großen Erfolg bei der Nachfragen der Kunden.

Leider wurde ein Großteil der Werkstatt durch einen Großbrand am 24. November 1956 zerstört. Dies konnte Emil Niklas jedoch nicht bremsen und Ende der 50-er Jahre firmierte sein Betrieb unter dem Namen ENIK (Emil Niklas). Daraufhin folgte der Bau eines 500m² großen Fabrikgebäudes in der Hünsbornerstraße in Wenden. Einige Jahre später wurde zusätzlich noch das alte Gebäude der Firma Sieler übernommen. Doch auch diese beiden Betriebe wurden zu klein, da die Nachfragen nach seinen hochwertigen Fahrrädern stetig wuchs, so dass man mit Hilfe der Gemeinde Wenden ein neues Betriebsgelände mit Ausweitungsmöglichkeiten suchte und diese am Ortsausgang auch fand. Ab 1960 wurden dort große, moderne Fabrikhallen gebaut.

1968 wuchs die Mitarbeiterzahl auf 120 und täglich wurden 600-700 Fahrräder produziert. Bis 1970 wurden eine Millionen Fahrräder verkauft und das Unternehmen gehörten damit zu den führenden, innerdeutschen Fahrradproduzenten.

Auch die neuen Hallen wurden nun zu klein und eine 2000m² große Halle wurde zusätzlich gebaut. So konnte eine Absatzmenge von 170.000 Fahrrädern erzielt werden und ein erheblicher Anteil am deutschen Markt gesichert werden.

Am 23. Juli 1971 verstarb Emil Niklas und sein Sohn Anton übernahm die Geschäftsführung. Dieser unterstützte seinen Vater schon seit längerer Zeit in der Geschäftsführung.

1977 stieg die Firma ENIK in das Rennsportgeschäft ein und 1980 entschied sich der Radsportverband Nordrhein-Westfalen, alle Auswahlfahrer und Mannschaften mit ENIK-Rädern der Modellreihen 5 S für die Straße und 4 B für die Bahn auszustatten. Zudem konnte man den ehemaligen Frankfurter Radprofi Dietrich Thurau am 13. August 1982 und den ehemaligen Rennfahrer und mehrmaligen Weltmeister Klaus-Peter Thaler unter Vertrag nehmen. Beide errangen viele Siege auf ENIK-Rädern und infolge dessen wurde das öffentliche Interesse an ENIK-Rädern noch größer.

Seit den 80-er Jahren wurde auch nach Holland, Belgien, Spanien, Österreich, Italien, Frankreich und Schweiz exportiert. Die Exportquote betrug 25%, dies war damals ein überdurchschnittliches Ergebnis für die Fahrradbranche.

Die Jahresproduktion betrug nun 250.000 Einheiten, was einen Umsatz von ca. 30 Mio. DM bedeutete. Die tägliche Fertigung lag bei 1200-1300 Stück. Ende 1982 wurde eine zweite Lackieranlage in Betrieb genommen. Somit rangierte das Unternehmen an fünfter Stelle auf Bundesebene.

Anton Niklas blickte optimistisch in die Zukunft und versicherte „beste Perspektiven“.

Am 13. Februar 194 begann der Bau des „Pumuckl“-Rads – eines der ersten altersgerechten Kinderräder. Dadurch wurde ENIK besonders bekannt.

In den Jahren 1988 und 1989 war die Fahrradfabrik Emil Niklas GmbH & Co. KG der zweitgrößte Markenfahrradhersteller Deutschlands und hatte einen Marktanteil von 5% aller im Inland industriell gefertigten Fahrräder.

In Kooperation mit der Firma Magura Gustav Magenwirth & Co. KG, gelang ENIK die Entwicklung und Herstellung der ersten hydraulischen Felgenbremse. Ein enorm wichtiger Fortschritt, der die Fahrsicherheit deutlich verbesserte.

Nach Öffnung der Mauer war der Boom jedoch – wider aller Erwartungen – vorbei. Vor allem Tschechien und Polen produzierten nunmehr eigenständig Rahmen. In Folge dessen musste ENIK die eigene Rahmenfertigung im Jahr 1992 einstellen und die Rahmen aus Billiglohnländern beziehen. Der Prozentsatz des Materials aus Fernost betrug Anfang der 90er- Jahre 25%, mittlerweile ist er bei über 50%.

1994 war ENIK mit 180.000 Rädern pro Jahr und 40 Mio. DM Umsatz noch viertgrößter Fahrradhersteller Deutschlands. Vor allem das „Maus-Fahrrad“ löste einen großen Boom in dem Bereich der Kinderfahrräder aus, da es sich durch seine hohe Sicherheitsausstattung und seine einfallsreichen Accessoires auszeichnete. Für den Sommer 1996 rechnete man mit weiteren Umsatzsteigerungen.

Das Monopol der Japaner und anderen Billiglohnländern wurde jedoch immer größer und so wurden die Preise aus Fernost diktiert. Die Gesamte Fahrraedbranche wurde von massiven Absatzrückgängen überfallen. Discounter wie LIDL, Aldi und co, bedienten sich zunehmend aus Zulieferquellen des asiatischen Raums.

Im Jahr 2004 rangierte ENIK auf der Liste der Topanbieter der deutschen Fahrradbranche auf Platz 11 mit einem Absatz von 90.000 Rädern in Deutschland und hatte einen prozentualen Anteil von 2,3% in Deutschland. Weitere 90.000 Fahrräder wurden innerhalb Europas exportiert. Die durchschnittliche Jahresproduktion deutscher Hersteller betrug 2005 38.571 Fahrräder, wobei ENIK mit 100.000 Einheiten ein überdurchschnittliches Ergebnis ablieferte.

Trotz der degressiven Gesamtentwicklung schien der ENIK Konzern 2006 noch reale Chancen auf eine Weiterführung zu haben. Dies wurde von einem externen Berater bestätigt.

2007 wurde ENIK von den Analysten „Rating Services AG“ in der Notation BB eingestuft. Das heißt, als Unternehmen mit zufriedenstellenden Zukunftsfähigkeiten, das unter normalen Bedingungen über ausreichendes Schutzpotenzial verfügt.

Seit Herbst 2016 produziert ENIK hochwertige Falt-E-Bikes. Diese sind nun im Shop verfügbar.  Diese E-bikes zeichnen sich vorallem durch einen hochmodernen und kraftvollen Motor, sowie durch die einfache und schnelle möglichkeit zum zusammenfalten aus. Somit können Sie leicht transportiert werden und sind für jede Steigung geschaffen.

 
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